Buchbesprechungen von Jugendlichen für Jugendliche

Buchbesprechung von Alex Quinter / Alex Quinter, 15 Jahre
Zusammenfassung
Wachtmeister Studer von der Kantonspolizei Bern erfährt vom Pater Matthias, dass in Basel und Bern je eine Frau ermordet werden. Dies wisse er von einem Korporal, der anscheinend hellsehen kann.
Der skeptische Studer war dann aber doch überrascht, als in Basel eine alte Frau tot aufgefunden wurde. Er findet eine Fieberkurve eines gewissen Victor Alois Cleman, des Ehemanns der Verstorbenen Josepha. Dies kann auch die Tochter, Marie Cleman, bestätigen.
Kurz darauf wird die erste Frau von Victor Alois in Bern tot aufgefunden. Sie starb auf die gleiche Weise wie Josepha, durch Gasvergiftung.
Dies konnte nun kein Zufall mehr sein, doch hinter den beiden Todesfällen steckt mehr. Wachtmeister Studer wittert den „Grossen Fall“, der ihn tatsächlich bis in die Wüste Marokkos führt. Doch was für eine Rolle spielt der Pater, Marie und der angebliche Hellseherkorporal?
Die Fieberkurve weist den Weg.

Handelnde Person:
Die Hauptperson des Buches ist Wachtmeister Studer. Er ist 59 Jahre alt und seit langem schon bei der Polizei als Fahnder tätig. Er ist ein Mann der harten Sorte, denn er lässt sich nicht so einfach abwimmeln, fragt nach und setzt sich durch. Er ist ein grosser Mann mit fester Statur.
Immer dabei, seine geliebte Brissago, die er in fast jedem Moment für angebracht hält. Auch dem Alkohol ist er nicht abgeneigt, da können es schon mal 4 Biere an einem Abend werden.
Studer hat ebenfalls viele Kontakte, wie zum Beispiel den Pariser Inspektor Madelin, der ihn im Abenteuer das ein oder andere Mal unterstützt.

Thematik:
Es handelt sich um einen klassischen Krimi. Nach zwei prophezeiten Toden muss der Wachtmeister den Fall klären. Es wird teilweise aber anders angegangen als in neueren Krimis. Die Technik, die heute zum Klären von Fällen benutzt wird, gab es damals noch nicht. Das Buch stammt immerhin aus dem Jahr 1938.

Persönliche Meinung:
Den Buchaufbau fand ich verwirrend. Erst nach etwa 80 – 100 Seiten verstand ich die Zusammenhänge mit dem Anfang des Buches. Zu Beginn wurden viele Namen genannt und relevante Dinge erwähnt, die ich zu diesem Moment nicht begriff. Deshalb war ich zu Beginn sehr unmotiviert, das Buch zu lesen. Wegen grossen Lesepausen musste ich immer wieder zuerst den Anschluss finden, was das letzte Mal geschehen ist.
Ein grosser Kritikpunkt von mir sind die ständigen Mundartwörter, die Glauser immer wieder eingebaut hat. Sie störten meinen Lesefluss, weil ich dann immer überlegen musste, was da stand.
Beispiel: „U denn isch alls guet… Ja – du bisch en Guete, Fridu! Chumm ietz!“
Solche Zwischensätze gibt es häufig, mich stören sie deshalb, weil ich den verwendeten Berner Dialekt nicht immer im Gefühl hatte.
Die 212 Seiten wären sonst kein Problem, doch bei diesem Buch habe ich pro Stunde etwa nur halb so viele Seiten geschafft als gewöhnlich. Ob das an der Mundart oder an der Geschichte lag, weiss ich nicht genau.

Fazit:
Die Geschichte wurde zum Schluss hin noch spannend. Doch bis dahin war es eher langweilig.
Weitere Bücher von Glauser würde ich nach diesem nicht unbedingt lesen, obwohl der Krimi nicht schlecht war. Ein Hörbuch könnte ich mir am ehesten vorstellen, denn da sind die Sprachwechsel nicht störend.
Das Buch kann man lesen, empfehlen würde ich es aber nicht.

Buchbesprechung von Andrea Zamuner / Andrea Zamuner, 15 Jahre
Zusammenfassung

Wachmeister Studer, ein Kantonspolizist von Bern, erfährt von Pater Matthias, dass zwei Frauen in Gefahr seien, dies wisse er von einem Hellseher Korporal aus Marokko. Wachmeister Studer war sehr kritisch gegenüber dieser Aussage, aber trotzdem fuhr er zur ersten Frau nach Basel. Diese fand er tot auf, sie starb an einer Gasvergiftung und auch die in Bern ist gestorben, auf dieselbe Art und Weise. Jetzt langsam glaubt Wachmeister Studer an die Sache und vermutete zwei Morde. Er glaube auch, das sei der „Grosse Fall“, an dem er wieder zum alten Titel aufsteigen würde.
Den Wachmeister Studer zieht es bis nach Marokko, um einen Fall zu lösen der komplizierter ist als es scheint.

Hauptperson
Wachmeister Studer ist 59 Jahre alt und ist schon lange bei der Kantonspolizei in Bern. Er ist ein gross- und gutgebauter Fahnder, der ehrgeizig und fantasievoll ist. Die Fantasie ist ihm aber einmal zum Verhängnis geworden, und durch dieses hatte er den Titel als Kommissar verloren. Seither wartet er immer auf den „Grossen Fall“ um den Titel wieder zurückzugewinnen.

Kritik
Am Anfange des Buches fehlte die Spannung und ich war häufig verwirrt, das kann auch daran liegen, dass ich immer grosse Lesepausen hatte. Die Spannung nahm aber gegen Ende des Buches zu und es animierte mich auch positiv zum Lesen.
Mich störten die Mundart gesprochenen Sätze oder Wörter, sie brachen mein Lesefluss weil ich Mühe hatte sie zu lesen. Ich kam auch nur sehr schwer vorwärts mit lesen. Für 50 Seiten brauchte ich fast doppelt so lange wie gewöhnlich.
Dieses Buch würde ich jeden empfehlen, der gerne ältere Bücher liest, aber ich persönlich läse das Buch nicht mehr.

Buchbesprechung von Noah Ackermann / Noah Ackermann, 15 Jahre
Handlung:
Wachtmeister Studer, aus Bern, hat in dem Buch „Die Fieberkurve“ einen komplizierten Fall zu lösen.
In Basel und auch in Bern wurde eine tote Frau entdeckt. Seltsamerweise waren beide dieser Frauen mit dem gleichen Mann verheiratet gewesen.
Beim Aufklären des Falles verschlägt es Studer bis in die marokkanische Wüste.

Wachtmeister Studer:

Wachtmeiser Studer kommt meiner Meinung nach in diesem Buch noch menschlicher und auch ein bisschen unprofessioneller vor als sonst. Häufig schwanken seine Gefühle stark. Mir persönlich ist Studer sympathisch, allerdings kann ich es auch nachvollziehen, wenn jemand findet, Studer sei unsympathisch.


Persönliche Meinung / Kritik:

Das Buch ist, wie ich finde, gut geschrieben und auch die Geschichte gefällt mir eigentlich ganz gut, allerdings hat mich das Buch nicht so sehr in den Bann gezogen.
Bei vielen Büchern liest man aufmerksam und versinkt so in das Buch, dass man das, was um einen herum passiert, gar nicht mehr richtig wahrnimmt.
Bei „Die Fieberkurve“ war es aber leider eher umgekehrt. Ich bemerkte oft, dass ich von den gelesenen Seiten fast nichts mitbekommen habe und ich liess mich schnell von etwas anderem ablenken.
Ich denke, in dem Buch fehlte mir eine gewisse Spannung. Eine Spannung, bei der man neugierig wird, was auf der nächsten Seite steht.
Was bei dem Buch auch ganz klar auffällt ist, dass einzelne Wörter im Bernerdialekt aufgeschrieben sind. Das verleiht dem ganzen einen guten Charakter, allerdings fand ich es bei gewissen Situationen eher unnötig.



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