Buchbesprechungen aus Zeitungen, Magazinen ...

Notiz zu Die Zeit vom 13.03.2003 / /
"Wunderbar" findet die Rezensentin Susanne Gaschke das neue Jugendbuch von Dietlof Reiche. Die Handlung, die auf den Motiven von Wilhelm Hauffs "Geschichte von dem Gespensterschiff" basiert, erzählt von einem Sommer am Meer und einem plötzlich auftauchendem Schiffswrack aus dem 18. Jahrhundert, fasst die Rezensentin zusammen. Die Nachforschungen der jungen Detektive Lena und Felix in diesem rätselhaften Fall findet Gaschke spannend gezeichnet, die glaubwürdigen Alltagsschilderungen geschickt mit fantastischen Elementen verknüpft. So schafft es die Autorin, durch ihre überzeugenden Schilderungen den Leser die Grenze zwischen Realität und Fiktion vergessen zu machen, lobt Gaschke

Mit freundlicher Genehmigung von http://www.perlentaucher.de

Notiz zu Frankfurter Allgemeine Zeitung vom 09.11.2002 / /
Hochzufrieden zeigt sich Rezensentin Elena Geus, dass dieses Buch die Gespenster aus der Niedlichkeit rettet und auch noch Lust auf das "Dunkle, Abgründige" macht. Das Motiv der Geschichte vom ruhelosen Seefahrer, dessen "zu Lebzeiten unreine Seele ihm im Sterben Schreckliches beschert" und den ein Fluch auf ewig auf die Meere banne, sei weder neu noch originell, doch vom Autor "gekonnt variiert", freut sich die Rezensentin. Sie sah den Autor in seinem Buch sich auf ganz nüchterne Weise "mit dem Zusammenspiel von Glaube und Vernunft" und der Welt des Unerklärlichen beschäftigen und hebt hervor, dass dies "ganz ohne pseudophilosophische Moral, zwanghafte Allegorie zur Gegenwart oder pädagogische Attitüde" geschieht. Auch die Geschichte selbst, deren Hauptfigur eine zwölfjährige Wirtstochter ist, die "das Abenteuer ihres Lebens" zu bestehen hat, findet sie klug, komplex und spannend erzählt. Lediglich bei den Nebenfiguren hat die Rezensentin gelegentlich "charakterliche Plausibilität" vermisst. Auch das Happy-End fand sie "leicht überzuckert".

Mit freundlicher Genehmigung von http://www.perlentaucher.de



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