Ihr Tagebuch ist ihr ständiger Begleiter. In ihm notiert die 14-jährige Mia Thermopolis nicht nur ihre Gefühle und das, was um sie herum passiert, sondern auch ihre Hausaufgaben und ihre guten Vorsätze. Sogar die psychologischen Befunde ihrer besten Freundin Lilly sowie kommentierte Auflistungen von Mias und Lillys Traummännern finden darin Platz. Mias Leben in Manhattan ist auch so schon ziemlich hektisch, doch mit der unerwarteten Ankunft ihres Vaters Philippe überschlagen sich die Ereignisse geradezu; denn Mia erfährt, was man bislang vor ihr verheimlichte: Ihr Vater ist der Prinz von Genovia, einem kleinen Fürstentum irgendwo am Mittelmeer. Vor kurzem wurde ihm mitgeteilt, dass er aufgrund einer Hodenerkrankung fortan zeugungsunfähig ist. Mia, die einer kurzen Liaison zu Studentenzeiten entstammt, wird sein einziges Kind bleiben. Deshalb, so legt ihr Philippe bei einem Treffen dar, müsse sie mit ihm nach Europa kommen und als Prinzessin von Genovia nach ihm die Thronfolge an treten. Mia wehrt sich mit Händen und Füßen, denn der Gedanke, eine schicke Prinzessin spielen zu müssen, ist ihr absolut zuwider. Schließlich geht sie jedoch einen Kompromiss ein: Vertraglich legt sie mit Philippe fest, zwar bei großen Anlässen in Genovia zu repräsentieren, aber weiterhin unerkannt in Manhattan zu leben und dort die Schule zu beenden. Doch ihre Pläne werden von ihrer herrschsüchtigen Großmutter durchkreuzt. Philippes Mutter nistet sich im City Plaza ein und zitiert Mia zum Benimm-Unterricht. Außerdem informiert sie die Presse. Plötzlich sieht sich Mia einem ungeheuren Rummel ausgesetzt: Reporter belagern ihre Schule, sie ist von Bodyguards umgeben, die sie sogar bis auf die Toilette begleiten. Als Josh, den sie seit Urzeiten heimlich anhimmelt, abrupt mit seiner Freundin bricht und stattdessen Mia zum Schulball einlädt, schwebt sie auf Wolke sieben. Doch zum Glück braucht sie nicht lange, um Joshs wahre Beweggründe zu erkennen, und gibt ihm den Laufpass …


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