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Jurybegründung Nominierung Deutscher Jugendliteraturpreis 2004 / /
China im 13. Jahrhundert: Das Land wird von den Mongolen beherrscht, die mit allen Mitteln versuchen, ihre Macht zu festigen. Dabei wollen sie sich auch der Hilfe des Jungen Haoju versichern, der sein Geld als Drachenflieger bei einem Zirkus verdient. Haoju lässt sich auf einen riesigen Drachen binden und steigt auf in die Lüfte. Er sehnt sich nach dem großen Publikum und träumt von einem Auftritt vor dem mongolischen Herrscher Kubla Khan.
Vor diesem Hintergrund wird eine ebenso spannende wie exotisch anmutende Handlung in Szene gesetzt. Sie lässt die Leser eintauchen in die Geschichte des alten China, aber auch in die Geschichte von Haojus Familie, bei der der Schurke Di Chou nach dem Tod des Vaters um die Hand der Mutter wirbt. In den Mustern des historischen Abenteuerromans wird hier auf völlig neue Art und Weise von den Dingen erzählt, die das Leben eines jeden Menschen prägen: von Freundschaft und Liebe, von Ehrgeiz und Verrat und der immer währenden Sehnsucht nach Nähe und Anerkennung.
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