Buchbesprechungen von Jugendlichen für Jugendliche

Buchbesprechung von Manuel Kaufmann / Manuel Kaufmann, 13 Jahre
Ein aussergewöhnliches Buch. Ich habe mich immer gefragt, wie ein noch relativ junges Mädchen auf solch eine Idee kommt. Das Buch selber ist sehr flüssig zu lesen und überaus spannend. Sogar Szenen die nicht so spannend wären, sind sehr gut geschrieben. Das Einzige, was ich auszusetzen habe, sind zum Teil Wortwiederholungen, die man fast nicht
bemerkt, weil die Wörter ein bis zwei Seiten voneinander getrennt sind. Da es aber sehr markante Wörter sind, fallen sie sofort wieder auf. Was mich überrascht hat, war: Ich dachte immer, dass diese "Greaser" abgehärtete Typen sind, dass sie keine Gefühle kennen. Aber im Gegenteil, im Buch ist sehr viel von Gefühlen vorhanden, ausser
natürlich bei Dally.
Etwas ist mir noch aufgefallen: Es ist ein typisches Buch. Damit meine ich, ich wusste bei entscheidenden Szenen sofort, was als nächstes passieren würde, ohne es vorher gelesen zu haben. Insgesamt gesehen ist es ein sehr gutes Buch mit exzellenter Spannung
und sehr guten Schilderungen

Buchbesprechung von Michael Müller / Michael Müller, 14 Jahre
Eastside gegen Westside.
Ponyboy Curtis - die Hauptperson des Buches - lebte mit seinen Brüdern Darrel, und Soda zusammen. Ihre Eltern sind bei einem Autounfall gestorben. Die drei Geschwister kamen aber recht schnell über den Schmerz hinweg, denn sie hatten ihre Gang, dessen Mitglieder sich "Greaser" nannte. Die Gang bestand nebst den Curtis-Brüder aus Two-Bit, der das Leben als reine Spielerei anschaute, aus Dallas, dessen Strafregister bei der Polizei schon kilometerlang war, aus Steve und Johnny, welcher das Maskottchen der Gang war. Alle von ihnen sind in Armut, teilweise ohne richtigen Familienhalt, aufgewachsen. So stellte die Gang für jeden etwas wie eine zweite Familie dar, in der jeder den anderen brauchte und jeder von jedem die nötige Unterstützung bekam.
Doch ihre größten Probleme waren nicht die Armut oder die Familie, darüber kamen sie hinweg. Viel ärger waren für sie ihre größten Rivalen: die Socs. Die reichen Socs von der Eastside, die teure Mustangs fuhren und Madrashhemde trugen. Waren sie mit ein paar Freunden aus ihrer Gang zusammen, ließen sie sich volllaufen und verschlugen die erstbesten Greaser, solange sie nicht in der Überzahl waren.
Johnny wurde einmal von ein paar Socs übel zugerichtet. Sie schlugen auf ihn ein und zerkratzten ihm den ganzen Körper, mit Fingerringen. Seither ist er schüchtern wie eine Katze.
Als Ponnyboy und Johnny von zwei Socs bedroht wurden, tötete Johnny einen von ihnen mit seinem Sprungmesser. Daraufhin mußten die zwei Burschen die Stadt verlassen und sich in eine Kirche, weit entfernt von Zuhause, zurückziehen, in der Hoffnung, dort weiterleben zu können, ohne erkannt zu werden, so lange, bis einmal Gras über die ganze Sache gewachsen wäre. Denn wenn sie gefaßt worden wären, hätten sie mit dem Tod rechnen können. Diese Kirche fing aber an zu brennen, gerade als sie gerade im Dorf waren, um Lebensmittel zu kaufen. Leider waren einige Kinder in die Kirche gegangen, um sie zu besichtigen, als kurz darauf das Feuer zu brennen begann und die Kinder einschloß. Mutig kämpften sich Ponnyboy und Johnny zu den Kinder durch und konnten sie in aller letzter Sekunde vor dem Tod bewahren.
Kurz nach diesem Ereignis stand der große Kampf zwischen den Socs und den Greasern bevor...



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