Buchbesprechungen Von Jugendlichen für Jugendliche

Buchbesprechung von Lilli Megerle / unbekannt / 2013-02-01 00:00:00.0
Delirium gehört zu einer Trilogie, die aus Delirium (Jan. 2011), Hana (Feb. 2012), Pandemonium (Feb. 2012) und Requiem (März 2013) besteht. Bevor die Wissenschaftler das Heilmittel erfunden haben, dachten die Menschen, Liebe sei etwas Gutes. Die Regierung zu Lenas Zeit schreibt vor, dass die Liebe, genannt amor deliria nervosa, eine schlimme Krankheit ist, die dich selbst zerstört. Doch die Wissenschaftler haben eine Behandlung erfunden, die die Deliria ausrottet. Alle Bürger werden kurz vor ihrem 18. Geburtstag einer chirurgischen Behandlung unterzogen. Danach werden sie geheilt sein. Sie werden sich nicht verlieben. Wie ist es geschrieben? Man erlebt die Geschichte in Form der ‚Ich-Person‘ Lena im Präsens. Wie ist es zu lesen? Wenn man sich eingelesen hat, kann man praktisch nicht mehr aufhören zu lesen, da man sich absolut in die Person und die Geschichte einleben kann. Wieso gefällt dir das Buch so? Der Hauptpunkt, warum ich das Buch so liebe, ist, wie schon gesagt, dass ich mich wie die Hauptperson gefühlt habe und ich einfach immer und immer weiter lesen musste. Was hat dich berührt? Die Hingabe, mit der Lena ihre Gedanken und Entscheide lebt. Was hat es bei dir ausgelöst? Ich fand es beeindruckend, wie sehr das Buch meine Gedanken beeinflusst hat. Wie sehr ich manche Entscheide und Gedanken Lenas beeinflussen wollte, wenn sie mir nicht gefallen haben.



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